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Trois Vallées-Das größte Skigebiet der Welt

 

Mit der Frage, ob sie das größte Skigebiet der Erde besitzen, halten sich die Betreiber der Trois Vallées nicht lange auf: Sie erklärten die drei Täler in Savoyen (franz. Alpen) gleich zum größten Wintersportgebiet des Universums. Im Weltreich des Wintersports soll kein Wunsch offen bleiben. Rund 190 Bergbahnen bringen die Gäste auf 600 Kilometer Skiabfahrten - und da sind die 10.000 Hektar Tiefschneereviere und das halbe Dutzend Boarderparks noch gar nicht mitgezählt. Jedes der drei Täler wäre für sich schon ein sehr gutes Skigebiet, gemeinsam sind sie für Skifahrer das Paradies.

 

Ehemaliger Studententraum setzt heute auf Qualität

Anfang der siebziger Jahre waren sie der Studententraum: die kleinen, billigen Appartements in den Retortenorten Val Thorens und Méribel. Die Gäste brachten Konserven und Bier selbst mit und störten sich wenig an der öden Architektur der Ski-Stationen. Man war ja schließlich zum Skifahren da - und das war schon damals genial. Auf der Suche nach dem besten Pulverschnee der Welt kehren die Gäste von damals heute nach Savoyen zurück. Und siehe da, es hat sich viel getan. Die Skiorte haben auf die Kritik reagiert. Der Baustil hat sich deutlich in Richtung Qualität, Vielfalt und Genuss gewandelt.

 

Abfahrt bis vor den eigenen Balkon

Viel dazu beigetragen haben die olympischen Winterspiele von 1992. Seither werden praktisch nur noch Chalets mit viel Holz gebaut, die ersten Hochhäuser wieder abgerissen. Die verbleibenden Appartementhäuser glänzen nun im Retro-Look, und man ist geneigt, mehr die praktische Seite zu schätzen, vor allem das Ski fahren bis zum eignen Balkon. Alles befindet sich in unmittelbarer Nähe: Bäcker, Metzger, Feinkost, Kneipe, Ladengalerien, Kindergarten, Marktplatz, Sportgeschäft und Skilifte.

Vielfalt von Schneemobil bis Heliskiing

Das Angebot neben dem Skifahren ist deutlich vielfältiger geworden: Wer will, der hat die Wahl zwischen leisen Gleitschirmflügen, lauten Schneemobilen, ruhigen Hundeschlittenausfahrten und aufregendem Heliskiing. Für Kinder öffnet sich eine perfekte Welt aus Schlittenbahnen und Kinderskiliften, Snowtubing und Eisburgen. Kindergärten im Schnee und ein französischer Sprachkurs sind oft bereits im Preis enthalten.

Familien-Paradies St. Martin

Am meisten haben Les Menuires und das charmante St. Martin profitiert. Die beiden Orte im Bellevilletal sind die preiswertesten und gleichzeitig sportlichsten der drei Täler. St. Martin, ein gewachsenes Bergdorf, ist vor allem bei Familien beliebt, da jede erdenkliche Art von Kinderbetreuung geboten wird. Im gleichen Tal liegt auch das Dorf Saint Marcel, ein Ausflugstipp schon wegen des urigen Restaurants "La Bouitte". Betont sportliche Skifahrer und die Snowboardszene orientieren sich nach Europas höchst gelegenem Skiort, in das auf 2300 Meter gelegene Val Thorens

Mondänes Courchevel 1850

In jeder Beziehung markiert Courchevel das andere Ende der Trois Vallées. Hier sind die einfachsten Pisten und die edelsten Restaurants anzutreffen. Von den fünf Teilorten, die einfach nach ihrer Höhenlage benannt sind, ist Courchevel 1850 das mondäne Aushängeschild: ein Ort mit hochdekorierten Hotels und Köchen für saudische Scheichs, Popstars und erfolgreiche Profisportler in Pelzmänteln, die sich auf den spektakulären Pistenflughafen "Altiport" einfliegen lassen. Méribel im mittleren Tal ist schon aufgrund der zentralen Lage der ideale Startplatz für Vielfahrer. Überdies hat Méribel erfolgreich ein Netz von Winterwanderwegen installiert, weil 40 Prozent der Wintergäste gar keine Ski dabei haben. Wer täglich eine 20-minütige Gondelfahrt in Kauf nimmt, der kann sich auch am Fuß der Berge im deutlich billigeren Bride les Bains außerhalb des Skigebiets einmieten.

Internationale Küche vom Feinsten

Parlez-vous francais? Ohne ging es früher nicht. Heute sind die Trois Vallées international ausgerichtet, französische Gäste oft schon in der Unterzahl. Ein erster Pastis morgens auf der Sonnenterrasse des L'Oisans in Les Menuires, ausgedehnte Mittagsmenüs mit frisch eingeflogenen Meeresfrüchten, Gänseleberpastete oder rustikalen Käsespatzen (crozettes mit reblochon) mit einer Flasche Medoc führen dazu, dass der durchschnittliche Besucher inzwischen nicht mehr als drei Stunden täglich auf Ski steht.

Abfahrten für Könner

Das Skifahren ganz auszusparen wäre freilich ein grober Fehler. Zumindest die Höhepunkte der Trois Vallées muss man einfach gesehen haben. Für Könner sind das die Abfahrten vom Mont Vallon nach Mottaret, von der Cime de Caron nach Val Thorens und die unzähligen Varianten am Point de la Masse. Nicht auslassen darf man auch "Face" - die olympische Abfahrt der Damen am Roc de Fer.

Boarder-Fun im "Moonpark"

Und wer dann noch nicht genug hat, der wechselt einfach von der Natur- zur Kunstabfahrt: in die Boarder- und Skiparks mit ihren Schanzen, Tischen, Halfpipes und Boardercrosspisten. Zu sehen gibt es etwa im "Moonpark" oberhalb von Méribel-Mottaret alles: vom kleinen Hüpfer über filmreife Sprüngen bis zu krankenhausreifen Landungen.

 

 

Quelle: www.t-online.de


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